Die Gartenlounge, im Schatten
Nachhaltigkeit

Die Landes erleben, ohne sie zu verbrauchen

Das Haus liegt zwischen drei empfindlichen Lebensräumen, die unmittelbar aneinandergrenzen: Ozean, Düne und Wald. Im Juli und August kommen hier zehnmal mehr Besucher an als im Winter. Das tun wir – und das bitten wir Sie zu tun.

Wo Sie Ihre Koffer abstellen

  • Der Ozean

    Ein Strand offen zum Atlantik, Strömungsrinnen, die sich täglich verlagern, und ein Spülsaum aus Algen und Treibholz, der kein Abfall ist, sondern ein Lebensraum.

  • Die Düne

    Der einzige Schutzwall zwischen Ozean und Dorf. Sie hält nur durch die Wurzeln des Strandhafers. An der aquitanischen Sandküste weicht die Küstenlinie je nach Abschnitt ein bis drei Meter pro Jahr zurück.

  • Wald und Courant

    Der größte Forst Westeuropas, im 19. Jahrhundert gepflanzt, um den Sand festzuhalten. Gleich daneben ist der Courant d’Huchet seit 1981 nationales Naturschutzgebiet.

Das Wichtigste in sechzig Sekunden

  • Kurz duschen

    Fünf Minuten genügen. Das Leitungswasser kommt aus dem Grundwasser direkt unter dem Haus.

  • Fenster zu

    Wenn die Heizung läuft, bleibt alles geschlossen. Sonst heizen Sie den Garten.

  • Auch im Urlaub trennen

    Gelbe Tonne, Glas separat, Bioabfall in den Komposter. Die Hinweise hängen in der Küche.

  • Auf den Wegen bleiben

    Wer die Düne abseits der Stege überquert, zerstört sie Schritt für Schritt.

  • Mit dem Rad zum Strand

    Radwege überall, kein Parkplatz zu suchen, kein Kraftstoff.

Die sieben Gewohnheiten

01

Das Wasser, das Sie trinken, liegt unter dem Haus

Der Sand der Landes filtert den Regen und speichert ihn in einem unterirdischen Grundwasserleiter. Daraus kommt das Leitungswasser, und daraus leben auch die Feuchtgebiete am Courant d’Huchet. Im Sommer, wenn der Verbrauch sich verdoppelt, erlässt das Département regelmäßig Wassernutzungsverbote.

  • Fünf Minuten duschen und das Wasser beim Einshampoonieren abstellen.
  • Waschmaschine und Geschirrspüler: Eco-Programm, nie halb leer.
  • Sand an der Außendusche abspülen, nicht in der Badewanne.
  • Ein tropfender Wasserhahn kostet Dutzende Liter am Tag – sagen Sie uns Bescheid.

≈ 60 L

eine Dusche von fünf Minuten

≈ 180 L

ein Vollbad

÷ 2

voller Geschirrspüler statt Handwäsche

02

Komfort ohne Verschwendung

Der Reflex der Einheimischen: Läden und Vorhänge auf der Sonnenseite gleich morgens schließen, abends und früh am Morgen alles weit öffnen. So bleibt das Haus fast ohne Strom kühl – genau so machte man es vor der Klimaanlage.

  • 19 °C im Winter: die von der französischen Energieagentur empfohlenen Temperaturen.
  • Erst den Ventilator probieren: Er braucht zehn- bis zwanzigmal weniger Strom als eine Klimaanlage.
  • Wer als Letzter geht, macht das Licht aus – Zimmer, Terrasse, Duschbad.
  • Standby ausstecken: Router, Konsolen, Ladegeräte – bis zu 10 % der Stromrechnung.

7 %

weniger Strom pro Grad Einsparung

100 %

der Beleuchtung ist LED

Klasse B

Energieeffizienz

03

Mülltrennung hier, kurz erklärt

Eine falsch befüllte Tonne geht komplett in die Verbrennung. Drei Sekunden Aufmerksamkeit retten alles. Die Hinweise hängen über den Behältern in der Küche.

  • Gelbe Tonne: Kunststoff, Metall, Karton, Getränkekartons, Papier – locker, nie ineinandergesteckt.
  • Glascontainer: Flaschen und Gläser, ohne Deckel und Korken.
  • Komposter im Garten: Schalen, Reste, Kaffeesatz, Eierschalen.
  • Der Wertstoffhof MACS nimmt Sperrmüll, Batterien und Öle kostenlos zurück.

04

Was auf den Sand fällt, landet im Wasser

Der Strand hat keinen unsichtbaren Mülleimer: Wind und Tide tragen alles innerhalb von Stunden ins Meer. Der Spülsaum dagegen ernährt die Strandhüpfer, die die Vögel ernähren, und hält den Sand fest. Plastik heraus, alles andere liegen lassen.

  • Eine Trinkflasche statt Wasserpaletten: Das Leitungswasser ist trinkbar und gut.
  • Ein Taschenaschenbecher – der Sand ist keiner.
  • Wiederverwendbare Boxen für das Picknick, keine Frischhaltefolie.
  • Mineralische Sonnencreme ohne Oxybenzon und Octinoxat, zwanzig Minuten vor dem Baden.

500 L

Wasser, verunreinigt von einer einzigen Kippe

400 Jahre

bis eine Plastikflasche im Meer verschwindet

3

Abfallstücke pro Person und Tag aufsammeln

05

Düne und Wald: zwei einfache Regeln

Die angelegten Zugänge und Holzstege nutzen, auf den markierten Wegen bleiben, den Hund an der Leine führen – im Dünengürtel nisten Vögel direkt im Sand. Jede Abkürzung abseits der Wege öffnet eine Rinne, in die der Wind gräbt.

  • Keinen Strandhafer ausreißen, nicht auf die Sandfangzäune steigen: Sie bauen die Düne wieder auf.
  • Im Schutzgebiet nichts pflücken, keinen Sand mitnehmen, kein Totholz verrücken.
  • Vögel und Schildkröten am Courant d’Huchet aus der Ferne beobachten.
  • Nur auf den vorgesehenen Parkplätzen fahren und parken.

06

Feuer: das ernsteste Thema dieser Seite

In einem Pinienwald lässt sich ein Feuer nicht mehr einholen: 2022 verbrannten die Brände in den Landes de Gascogne Zehntausende Hektar. Keine Zigarette, kein Grill, kein Feuer und keine Laterne im Wald oder auf der Düne. Bei Rauch: 18 oder 112 anrufen.

  • Nie eine Kippe auf den Boden. Aschenbecher auf der Terrasse, Taschenaschenbecher für den Strand.
  • Kein Feuer, keine Laternen, kein improvisierter Grill.
  • Abends gießen, nie in der prallen Sonne. Die Terrasse nicht mit dem Wasserstrahl reinigen.
  • Außenlicht beim Hereinkommen ausschalten: Nachts verwirrt es Insekten und Fledermäuse.

07

Hier ist das Auto die langsamste Lösung

Moliets und die Nachbargemeinden sind durch ein Netz von Waldradwegen verbunden, geschützt vor Autos und vor der Hitze. Strand, Dorf, Markt, Golfplatz: Alles geht mit dem Rad, ohne im August einen Parkplatz zu suchen. Die Vélodyssée durchquert die Gegend von Norden nach Süden.

  • Bäckerei, Markt, Geschäfte: Die meisten Besorgungen macht man zu Fuß.
  • Ein Auto für acht: Fahrten zusammenlegen halbiert die Kilometer oder besser.
  • Kinder kommen mit dem Rad wacher am Strand an als auf dem Rücksitz.
  • Fahrräder, Helme und Einkaufskörbe: siehe Gästemappe.

Was wir dazu beitragen

Gäste um andere Gewohnheiten zu bitten hat nur Sinn, wenn das Haus dafür ausgestattet ist. Das ist schon vorhanden – und daran arbeiten wir.

Bereits umgesetzt

  • Beleuchtung zu 100 % auf LED und sparsame Mischbatterien an allen Entnahmestellen.
  • Gekennzeichnete Trennbehälter in der Küche und Komposter im Garten.
  • Reinigungsmittel und Waschmittel mit Umweltzeichen gestellt.
  • Wäsche bei niedriger Temperatur gewaschen, Handtücher auf Wunsch gewechselt.
  • Trinkflaschen, Einkaufskörbe und Taschenaschenbecher stehen bereit.
  • Ein Nachhaltigkeitsheft im Haus und kurze Hinweise in jedem Raum.

In Arbeit

  • Erfassung des Wasser- und Stromverbrauchs zwischen zwei Aufenthalten.
  • Regenwassertank für die Bewässerung und die Außendusche.
  • Bessere Dämmung und Sonnenschutz für die exponierten Räume.
  • Zertifizierungsverfahren (Clef Verte / EU-Umweltzeichen).

Was dabei zusammenkommt

Nichts Heldenhaftes: nur Gewohnheiten, die weder Komfort noch Zeit kosten. Über eine Urlaubswoche mit acht Personen ergibt das folgende Größenordnung.

≈ 6 500 L

Wasser gespart, wenn kurz geduscht statt gebadet wird

≈ 30 %

Verbrauch vermieden durch sinnvoll eingestellte Temperatur

≈ 170

Abfallstücke weg vom Strand, wenn jeder täglich drei aufsammelt

≈ 40 kg

Verpackungen und Bioabfall, die nicht in den Restmüll gehen

Das Einzige, worum wir wirklich bitten

Dass Villa, Düne, Wald und Strand genau in dem Zustand sind, in dem Sie sie vorgefunden haben, wenn Sie die Tür hinter sich zuziehen. Wenn möglich ein wenig besser: Drei Abfallstücke weniger im Sand sieht man.

L'Atlantide buchen

In der Hochsaison wird das Haus wochenweise vermietet, im übrigen Jahr auch für Wochenenden. Buchen Sie über die Plattform Ihrer Wahl oder schreiben Sie uns direkt.